4.1.1 Pflanzenentwicklung
Alle Pflanzen entwickelten sich am Versuchsstandort sehr gut. Der Bestand wurde nach Versuchsende so dicht, dass eine Entnahme von Bodenproben nicht mehr möglich gewesen wäre, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Optisch entwickelten sich alle Versuchsvarianten sehr ähnlich nur in der Färbung der Blätter sind vom Autor Differenzen festgestellt wurden, welche sich auch als signifikant erwiesen. Alle im Versuch festgestellten signifikanten Unterschieden zwischen den einzelnen Varianten werden in den nachfolgenden Mittelwerttabellen aufgeführt und deren Homogenitätsbereiche durch unterschiedliche Buchstaben gekennzeichnet.
Die über den kompletten Versuchszeitraum von 10 Wochen bonitierte Gesamtblattzahl jeder einzelnen N-Variante, unterscheidet sich signifikant zur Kontrolle, wobei die Variante N3 (50 kg N/ha in Form von Kompost gedüngt) den höchsten Mittelwert aufweist. (Tab. 20) Zwischen den einzelnen Düngevarianten untereinander konnte kein signifikanter Unterschied der Gesamtblattanzahl nachgewiesen werden.
Tab 20 Mittelwerte der Anzahl Blätter über den kompletten Versuchszeitraum von 10 Wochen (N-Düngungsversuch)
| Variante |
Blattanzahl |
| Neuaustrieb |
(Ø <1,5 cm) |
(Ø 1,5- 3 cm) |
(Ø >3 cm) |
Gesamtanzahl |
| NK |
64 a |
75 a |
209 a |
27 a |
372 a |
| N1 |
69 a |
104 b |
267 ab |
27 a |
465 b |
| N2 |
71 a |
99 ab |
252 ab |
39 a |
459 b |
| N3 |
72 a |
88 ab |
282 b |
35 a |
475 b |
|
Tab 21 Mittelwerte der Summe verschiedener Parameter über den kompletten Versuchszeitraum von 10 Wochen (N-Düngungsversuch)
| Variante |
optischer
Gesamteindruck |
Fraßschaden
∑ |
Ausfälle
∑ |
Blüten
∑ |
Früchte
∑ |
| NK |
6 ab |
17 a |
3 a |
3 a |
22 b |
| N1 |
7 b |
12 a |
4 a |
3 a |
23 b |
| N2 |
6 ab |
38 b |
20 b |
3 a |
14 a |
| N3 |
5 a |
18 a |
5 a |
3 a |
16 ab |
|
Bei der Beurteilung des optischen Gesamteindruckes (Blattfärbung, Wuchsdichte, Gleichmäßigkeit) zeigte wiederum die Variante N3 (Düngung mit Kompost) das signifikant, beste Resultat.
Die mit 100 kg N/ha am stärksten gedüngte Variante N2 wies eine, im Vergleich zu den anderen Varianten überhöhte Anzahl an Fraßschäden durch Schnecken und dadurch bedingt auch höhere Ausfallrate der Blätter auf. Weiterhin wurden bei dieser Variante noch, im Vergleich mit den anderen Varianten, signifikant weniger Früchte bonitiert.(Tab. 21)