Versuche zur Inkulturnahme von Oxalis acetosella L.

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2.3 Geographische Verbreitung

Oxalis acetosella L. ist an geeigneten Standorten in fast der ganzen nördlichen gemäßigten Zone, von den britischen Inseln bis nach Sibirien zu finden. Vom nordwestlichen Teil des Himalaja über Nordchina, Korea und bis nach Japan ist die Art als Oxalis acetosella L. var. japonica (= ssp. griffithii), sowie in Nordamerika und Kanada als Oxalis acetosella L. ssp. montana verbreitet (PACKHAM 1978).
Die geographische Verbreitung der Pflanze in Europa erstreckt sich von Skandinavien bis in die Gebirge Zentralspaniens, Italien und Griechenland, weiter vom Kaukasus bis zum nördlichen Ural. Sie kommt nicht in den nördlichsten und südlichsten Teilen Europas vor, fehlt auf einigen Mittelmeerinseln, auf Island, Grönland und in der Ungarischen Tiefebene (SCHULZ 1960).
In Deutschland ist Oxalis acetosella L. sehr verbreitet und meist gemein, nur am Niederrhein und in einzelnen Teilen der Norddeutschen Tiefebene etwas zerstreut sowie auf den Nordseeinseln ganz fehlend. In den Alpen findet man Oxalis acetosella L. Populationen noch bis zu einer Höhe von 2100 m (HEGI 1964).



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  • Systematik
  • Blätter, Grundachse
  • Blüten, Frucht, Samen
  • geograph. Verbreitung
  • Standort
  • Kleistogamie
  • Turgorbewegungen autonom und nastisch
  • Geschichte, volkstümlich medizinisch und technische Verwendung
  • Oxalsäure und deren therapeutische Anwendung
  • Gattung Oxalis mit ihren wichtigsten Vertretern


Text © Mario Schubert · Leipzig 2004 · letzte Aktualisierung 21.03.2005 · Impressum · Sitemap