Versuche zur Inkulturnahme von Oxalis acetosella L.

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Thigmonastie

Nastien nennt man Bewegungen die man an einzelnen Organen einer Pflanze, an Wurzeln, Blättern, Sproßachsen, Blüten usw. beobachtet. Im Gegensatz zum Tropismus erfolgen die Bewegungen dabei ganz unabhängig von der Reizrichtung immer in denselben, allein durch die besondere dorsiventrale Struktur des betreffenden Organs bedingten Bahnen.

Man unterscheidet je nach Reizanlass in :
  • Thermonastie (Temperaturunterschiede)
  • Photonastie (Schwankungen in der Lichtintensität, Licht/Dunkel-Wechsel; Lichtreize)
  • Nyktinastie (Tag/Nachtwechsel)
  • Thigmonastie (Berührung)
  • Haptonastie (Berührung)
  • Seismonastie (Erschütterung)
  • Mechanonastie (mechanisch Reize an Staubblättern von insektenbestäubten Blüten)
  • Chemonastie (chemische Verbindungen)
  • Traumatonastie (Induktionsstrom)
  • Elektronastie (Induktionsstrom)
  • Hygronastie (Wassermangel oder -sättigung)

Quellen:

Nultsch, W.: Allgemeine Botanik. Kurzes Lehrbuch für Mediziner und Naturwissenschaftler, Stuttgart Georg Thieme Verlag 1971 Wilhelm Nultsch: Allgemeine Botanik. Kurzes Lehrbuch für Mediziner und Naturwissenschaftler. Georg Thieme Verlag Stuttgart 1971

SITTE, P., ZIEGLER, H., EHRENDORFER, F., BRESINSKY, A. : Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. / begr. von STRASBURGER, E. 33., neubarb. Aufl. G. Fischer Verlag Stuttgart, Jena, New York. 1991

Das Wörterbuch chemischer Fachausdrücke, Mannheim 2003



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Text © Mario Schubert · Leipzig 2010 · letzte Aktualisierung 26.01.2011 · Impressum · Sitemap