Nastien nennt man Bewegungen die man an einzelnen Organen einer Pflanze, an Wurzeln, Blättern, Sproßachsen, Blüten usw. beobachtet. Im Gegensatz zum Tropismus erfolgen die Bewegungen dabei ganz unabhängig von der Reizrichtung aber immer in denselben, allein durch die besondere dorsiventrale Struktur des betreffenden Organs bedingten Bahnen.
Nastien vollziehen sich relativ schnell und sind häufig reversibel.
Die meisten Nastien beruhen auf Turgoränderungen, hervorgerufen durch Turgorine.
Quellen:
Nultsch, W.: Allgemeine Botanik. Kurzes Lehrbuch für Mediziner und Naturwissenschaftler, Stuttgart Georg Thieme Verlag 1971 Wilhelm Nultsch: Allgemeine Botanik. Kurzes Lehrbuch für Mediziner und Naturwissenschaftler. Georg Thieme Verlag Stuttgart 1971
SITTE, P., ZIEGLER, H., EHRENDORFER, F., BRESINSKY, A. : Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. / begr. von STRASBURGER, E. 33., neubarb. Aufl. G. Fischer Verlag Stuttgart, Jena, New York. 1991
Das Wörterbuch chemischer Fachausdrücke, Mannheim 2003