Versuche zur Inkulturnahme von Oxalis acetosella L.

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Glossar

Abdominalbereich
ab|dominal, in fachspr. Fügungen: abdominalis, ...le [zu Abdomen]: zum Bauch, Unterleib gehörend; im Unterleib gelegen; z.B. in den Fügungen Aorta abdominalis u. Angina abdominalis

Antagonismus
Antagonismus der; -, ...men : 1. a) (ohne Plural) Gegensatz, Gegnerschaft, Widerstreit, Widerstand; b) einzelne gegensätzliche Erscheinung o. Ä. 2. (Med.) gegeneinander gerichtete Wirkungsweise (z. B. Streckmuskel - Beugemuskel). 3. (Biol.) gegenseitige Hemmung zweier Mikroorganismen.   weiter...

Anthroposophie
Anthroposophie, die [griech. sophía = Weisheit]: (von Rudolf Steiner zu Beginn des 20. Jh.s begründete) Lehre, nach der der Mensch höhere seelische Fähigkeiten entwickeln u. dadurch übersinnliche Erkenntnisse erlangen kann.   weiter...

anthroposophische Medizin
Die Anthroposophische Medizin ist eine Erweiterung der naturwissenschaftlichen Medizin aus den Erkenntnissen der Anthroposophie in den Bereichen des Lebendigen, des Seelischen und des Geistigen. Sie wurde auf Anregung und in enger Zusammenarbeit mit deren Begründer - Dr. Rudolf Steiner - von Dr. med. Ita Wegman und anderen Ärzten seit 1920 entwickelt. Ihr Ziel ist eine individuelle und ganzheitliche Humanmedizin.

Antidot
Antidot [griech. antídotos = Gegengabe], das; -s, -e; Syn.: Gegengift: allg. Bez. für ein Mittel, das bei Vergiftungen die Wirkung eines Giftes oder Arzneimittels u. dgl. spezif. aufhebt, z. B. Thiosulfat bei Blausäurevergiftung.

Antiscorbuticum
Antiscorbuticum nennt mann ein Heilmittel gegen Skorbut.
Skorbut, der; -[e]s [nlat. (16.Jh.) scorbutus, H. u.] (Med.): auf einem Mangel an Vitamin C beruhende Krankheit, bei der es besonders zu Blutungen vor allem des Zahnfleisches und der Haut kommt: früher erkrankten, starben vor allem viele Seeleute an Skorbut   weiter...

Bfarm
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung.   weiter...

Chemonastie
Chemo|nas|tie   [chem- u. Nastie]: durch Einwirkung chemischer Verb. (z. B. Turgorine) ausgelöste ungerichtete selbstständige Bewegung von Pflanzen. Ggs.: Chemotropismus.

Bei fleischfressenden Pflanzen, vor allem bei Drosera-Arten kann man die Chemonastie sehr gut beobachten. Der Fangvorgang an sich ist von thigmonastische Natur, wird also über eine Berührungsreiz an den äußeren Drüsenhaaren ausgelöst.   weiter...

deutsches Arzneibuch
Das Arzneibuch allgemein ist in § 55 des Arzneimittelgesetzes (AMG) begründet. Es besteht aus dem Deutschen Arzneibuch (DAB), dem Europäischen Arzneibuch (EuAB) und dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) und ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) bekannt gemachte Sammlung anerkannter pharmazeutischer Regeln über die Qualität, Prüfung und Lagerung, Abgabe und Bezeichnung von Arzneimitteln und den bei ihrer Herstellung verwendeten Stoffen.   weiter...

dorsiventral
= einachsig symmetrisch (von Pflanzenteilen oder Tieren).
Dorsiventral setzt sich aus dorsal (auf der Rückseite liegend, die morphologische Oberseiteseite, Dorsalseite) und ventral (auf der Bauchseite liegend, die morphologische Unterseite, Ventralseite) zusammen.

Ein einfaches typische Laublatt ist z.B. dorsiventral aufgebaut.   weiter...

Emmenagogum
Emmenagogum, [zu gr. émmenos = jeden Monat geschehend, monatlich (emmenia = Menstruation) und gr. agogós = führend, treibend] s; -s, ...agoga (meist Plural): ein den Eintritt der Monatsblutung förderndes Mittel.

Epilepsia
Epilepsia nutans [latainisch: nutare = wanken, schwanken; nicken]: »Nickkrampf«, anfallsweise auftretende Nickbewegungen des Kopfes und Oberkörpers bei Säuglingen und Kleinkindern.

europäisches Arzneibuch
Das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) ist ein Teil des Arzneibuchs nach § 55 AMG. Es beruht auf dem Übereinkommen zur Ausarbeitung eines Europäischen Arzneibuchs, einem Teilabkommen des Europarats. Nicht alle Mitgliedsstaaten des Europarats sind Mitglieder dieses Übereinkommens. Deutschland ist diesem Übereinkommen durch Bundesgesetz beigetreten.
Ziel ist eine Harmonisierung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften über die Herstellung, den Verkehr und den Vertrieb von Arzneimitteln in Europa durch Ausarbeitung eines Europäischen Arzneibuchs.
Beabsichtigt ist, die Normenvorschriften für diejenigen Arzneimittel aufeinander abzustimmen, die von allgemeinem Interesse und für die Völker Europas von Bedeutung sind, und die Aufstellung von Normenvorschriften für die wachsende Anzahl neu auf dem Markt erscheinender Arzneimittel zu beschleunigen.   weiter...

Homöopathie
Homöopathie [griech.], von dem dt. Arzt S. Hahnemann 1796 begründetes (seit 1807 H. gen.) Heilverfahren (im Ggs. zur Allopathie).

Zur Behandlung der verschiedenen Erkrankungen dürfen nur solche Medikamente in bestimmten (niedrigen) Dosen verabreicht werden, die in höheren Dosen beim Gesunden ein ähnl. Krankheitsbild hervorrufen. Die Verabreichung der Arzneimittel erfolgt in sehr starken Verdünnungen (Potenzen, die mit D [Dezimalpotenz] bezeichnet werden: D1 = Verdünnung 1 : 10, D2 = 1 : 100 usw.).   weiter...

homöopathisches Arzneibuch
Das Homöopathische Arzneibuch (HAB) ist ein Teil des Arzneibuchs nach § 55 AMG. Es enthält nur Regeln, die im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) nicht enthalten sind, weil Regeln des Europäischen Arzneibuchs nationale Regeln ersetzen. Die im Homöopathischen Arzneibuch enthaltenen Regeln sind als nationale gedacht, gelten jedoch entsprechend der Richtlinie 75/318 EEC auch in anderen EU-Staaten, wenn das Europäische Arzneibuch keine entsprechenden Regeln enthält.   weiter...

Mazeration
Ma|ze|ra|ti|on, die; -, -en [lateinisch: maceratio, zu: macerare, mazerieren]:
1. (Med., Biol.) Aufweichung pflanzlicher od. tierischer Gewebe bei längerem Kontakt mit Flüssigkeiten.
2. (Biol.) mikroskopisches Präparationsverfahren zur Isolierung von Gewebsanteilen (z.B. von einzelnen Zellen) unter Erhaltung der Zellstruktur.
3. (Biol., Chemie) Gewinnung von Drogenextrakten durch Ziehenlassen von Pflanzenteilen in Wasser oder Alkohol bei Normaltemperatur.

Nastien
Nastien nennt man Bewegungen die man an einzelnen Organen einer Pflanze, an Wurzeln, Blättern, Sproßachsen, Blüten usw. beobachtet. Im Gegensatz zum Tropismus erfolgen die Bewegungen dabei ganz unabhängig von der Reizrichtung immer in denselben, allein durch die besondere dorsiventrale Struktur des betreffenden Organs bedingten Bahnen.   weiter...

Nyktinastie
Nyktinastie [zu griechisch nýx, nyktós »Nacht« und nastós »(fest) gedrückt«] die, -, nyktinastische Bewegung, mit dem Tag-Nacht-Rhythmus zusammenfallende, autonome, meist durch Licht- und Temperaturreize hervorgerufene Lageveränderung pflanzlicher Organe. Hierzu gehören die Schlafbewegungen (Hebung und Senkung) der Blätter beziehungsweise Blattfiedern verschiedener Schmetterlingsblütler (Bohne, Klee) und des Sauerklees; sie kommen durch periodische Turgorschwankungen an den Blattgelenken zustande.

Obstipation
Ob|stipation [zu ob... u. lat. stipare = dicht zusammendrängen, voll stopfen] w; -, -en, in fachspr. Fügungen: Ob|stipatio, Pl.: ...io|nes: Stuhlverstopfung, erschwerte Kotentleerung infolge Erschlaffung der Darmwand od. Krampf der Darmmuskulatur.

Seismonastie
Seis|mo|nas|tie   die; - [Nastie]
(Bot.): durch Stoß oder Erschütterung ausgelöste Bewegung einer Pflanze ohne Beziehung zur Reizrichtung.

Die Seismonastie wird auch als Spezialfall der Thigmonastie betrachtet. Am spektakulärsten ist sie bei Erschütterung oder auch bei der Berührung einzelner Fiederblättchen der Mimose (Mimosa pudica) zu beobachten.   weiter...

Spagyrik
Der Grundsatz in der Spagyrik lautet "Heile Gleiches mit Gleichem". Die Diagnose erfolgt über die Analyse der Blutkristalle, in denen nach Erfahrung der Spagyrik sehr viele Informationen über den Gesundheitszustand enthalten sind. Auf Grund dieser Analyse (oder auch der Analyse anderer Körperflüssigkeiten) wird dann aus diesen Stoffen das notwendige Heilmittel präpariert.   weiter...

Spasmen
Spasmus [von gleichbed. gr. ] m; -, ...men (in fachspr. Fügungen: ...mi): »Krampf«, Verkrampfung; im engeren Sinne: Muskelkrampf, Steigerung des Muskeltonus mit federndem Muskelwiderstand (vor allem beim Beginn von Bewegungen).   weiter...

Styptikum
Styptikum, das; -s, ...ka [zu griech. styptikós= zusammenziehend, verdichtend] (Med.):

1. blutstillendes Mittel.
2. Mittel gegen Durchfall.

Thermonastie
Ther|mo|nas|tie    die; - [Nastie] (Bot.): durch Temperaturänderung hervorgerufene Veränderung der Lage pflanzlicher Organe.
Die Thermonastie ist besonders deutlich zu beobachten bei Blütenblättern, welche sich bei Temperaturänderung schließen oder öffnen.   weiter...

Turgorine
Tur|go|rin das; -s, -e: ist allgemein eine Sammelbezeichnung für Stoffe, die in Pflanzen durch Turgoränderungen Nastien auslösen.

Die Bezeichnung Turgorine wurde von Prof. Herrmann Schildknecht geprägt. Er war als Professor für Organische Chemie an der Universität Heidelberg, Arbeitsgebiete: Chem. Ökologie von Pflanzen u. Tieren tätig.   weiter...

Urtinktur
Der Begriff Urtinktur wird hauptsächlich in der Homöopathie verwendet. Die Urtinktur wird nach den Vorschriften des HAB aus der frischen Pflanze hergestellt. Es gilt dabei jeweils die entsprechende in der Monographie des jeweiligen Ausgangsmaterials angegebene spezielle Herstellungsvorschrift. In der Regel erfolgt die Herstellung unmittelbar nach der Ernte.   weiter...



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Text © Mario Schubert · Leipzig 2010 · letzte Aktualisierung 24.08.2010 · Impressum · Sitemap