Versuche zur Inkulturnahme von Oxalis acetosella L.

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3.7.3 Gaschromatographie

Die Gaschromatographie (GC) ist ein Verfahren, welches vor allem zur Trennung verdampfbarer und flüchtiger Verbindungen geeignet ist. Dieses Rohr, auch als Trennsäule bezeichnet, ist aus Glas oder Quarz beschaffen und seine innere Oberfläche mit einer stationären Phase - meist ein thermostabiles Polymer - imprägniert. Die Trennung findet hierbei an der stationären Phase statt, wobei je nach Affinität, die einzelnen Substanzen gelöst oder adsorbiert und so mehr oder weniger stark zurückgehalten werden. Die einzelnen Komponenten treffen so nun zeitlich getrennt auf einen am Ende des Kapillarrohrs befindlichen Detektor (vgl. KEMPE 1995). Dies ist meist eine Wärmeleitfähigkeitsmeßzelle, ein Flammenionisationdetektor (FID) oder auch ein Massenspektrometer (MS) (BEYER 1998). Alle Veränderungen werden verstärkt, auf einen Schreiber übertragen und in Form eines Gaschromatogramms festgehalten.

gaschromatographie
Abb. 13: Darstellung einer Dünnschichtkammer (nach KEMPE 1995)

Die getrennten Substanzen erscheinen im Chromatogramm als Peaks. Hierbei entspricht jede Spitze einer bestimmten Komponente des Substanzgemisches. Die Fläche der Peaks ist der Menge des getrennten Stoffes proportional. Als Retentionszeit bezeichnet man die Zeit, die von der Injektion bis zum Auftreten der Peaks verstreicht. Unter Standartbedingungen ist diese Zeit für jede Substanz charakteristisch (BORUCKI et al. 1999).



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Text © Mario Schubert · Leipzig 2004 · letzte Aktualisierung 21.03.2005 · Impressum · Sitemap