Versuche zur Inkulturnahme von Oxalis acetosella L.

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3.3 Aufbau der Versuchsanlage

Die Versuchsanlage (Abb. 9) besteht aus einem Licht- und einem Schattenversuch. Der Lichtversuch befindet sich auf freiem Feld, der Schattenversuch versuchsanlage felddüngungsversuch Abb.9 Versuchsanlage mit Schattentunnel Standort: WELEDA Heilpflanzengarten / Wetzgau 2000 wird durch ein Zelt mit einer doppelten Lage Schattiergewebe realisiert. Die im Schattentunnel vorherrschende Beleuchtungsstärke entsprach während des Versuchszeitraumes durchschnittlich 16% der des Tageslichtes. In beiden Versuchen sind jeweils zwei verschiedene pH-Wert-Stufen und drei verschiedene Stickstoff-Stufen mit je 4 Wiederholungen zufällig verteilt. Der pH-Wert-Senkungsversuch wurde um Puffereffekte zu vermeiden, mit eingegrabenen Plastikkisten realisiert. Er bestand aus einer Kontrolle (PK) und einer Waldbodenvariante (P2) sowie einer 3. Variante (P1). In dieser wurde die Senkung des pH-Wertes im Boden mit elementaren Schwefel vollzogen. Der im N-Düngungsversuch verwendete Stickstoff wurde in Form von Hornmehl und Kompost gedüngt. Die genauen Mengenangaben und Parameter werden in Tabelle 8 aufgeführt. Die gesamte Versuchsanlage umfaßt mit Rasenrandeinsaat eine Gesamtfläche von 6,50 x 30 m.


Tab 8 Parameter des Felddüngungsversuches
Versuchsfrage: Pflanzenwachstum
bei N-Steigerung
Pflanzenwachstum
bei pH-Wert-Senkung
Versuchsbeginn: 20.04.2000 20.04.2000
Versuchsende: 05.07.2000 05.07.2000
Parzellengröße: 0,3 x 0,4 m 0,3 x 0,4 m , (0,3m Tiefe)
Pflanzdichte: 69,4 Pfl./m² entspr. 25 Pflanzen 69,4 Pfl./m² entspr. 25 Pflanzen
Wiederholungen: r = 4 r = 4
Prüfvariante: NK 0 kg N/ ha PK 0 t S/ ha
N1 50 kg N/ ha (Hornmehl) P1 2,5 t S/ ha (0,8 g S/ l)
N2 100 kg N/ ha (Hornmehl) P2 Waldboden
N3 50 kg N/ ha (Kompost)



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Text © Mario Schubert · Leipzig 2010 · letzte Aktualisierung 24.08.2010 · Impressum · Sitemap