Währen des Versuchszeitraumes wurden an einigen Pflanzen Fraßschäden durch Schnecken festgestellt. Durch ein besseres Wachstum der Pflanze kommt es auch zu einem höheren Bedeckungsgrad.
Abb.26 Oxalis acetosella L. - Blattspreite mit Blattrandvergilbungen bei Ca-Mangel Die dichte Vegetationsdecke hält sehr gut die Feuchtigkeit und könnte idealer Lebensraum für Schnecken und andere Schädlinge bieten. Oxalis acetosella L. sollte spätere als Dauerkultur geführt werden wobei man nur die oberen Pflanzenteile erntet. Ein Bodenbearbeitung ist somit nicht möglich und erleichtert natürlich die eventuelle Entwicklung einer Schneckenpopulation unter der Pflanzendecke.
An einigen wenigen Individuen wurden Blattrandvergilbungen und Chlorosen im Interkostalbereich festgestellt. (Abbildung 26) Nach RODENKIRCHEN (1992) sind diese auf Ca-Mangel zurückzuführen. Das Ca - Angebot am Standortboden könnte also durchaus suboptimal gewesen sein. D.h. das durch die gesteigerten Wachstumsraten Verdünnungseffekte partiell einen Ca -Mangel induziert haben könnten.
Ab einer Beleuchtungsstärke von 15000 lx (RODENKIRCHEN 1992) kann es in den Blattspreiten zu Chlorophyllverlusten durch Photooxidation kommen (PACKHAM 1978). (s.h. Abbildung 9b) Hierbei haben aber noch die Faktoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit eine regulierende Bedeutung.